Solarstrom

FAQ Solarstrom

Was ist Solarstrom? Was ist Eigenverbrauch? Warum Eigenverbrauc?
In unserem enerquinn-Faq erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Die von einer Photovoltaik-Anlage erzeugte Energie wird zunächst in das Hausnetz eingespeist. Hier kann die Solarenergie von Elektrogeräten innerhalb des Hauses genutzt werden: das wird dann Eigenverbrauch oder auch Selbstverbrauch genannt.
Steht mehr Strom zur Verfügung als verbraucht werden kann, fließt der Überschuss in das öffentliche Netz. Reicht der eigene Solarstrom zur Deckung des Verbrauchs nicht aus, wird die fehlende Menge aus dem Netz bezogen.

Hier muss in Anlagen grösser oder kleiner 10kWp unterschieden werden:

Bei Anlagen grösser 10kWp werden nur noch 90% der erzeugten PV-Energie vergütet. Deswegen ist es notwendig, zunächst die gesamte erzeugte Energie zu erfassen (Erzeugungszähler). Die restlichen 10% sollten nach Möglichkeit selbst verbraucht werden.

Da bei Anlagen bis 10kWp 100% des erzeugten PV-Stromes vergütet werden, kann auf einen extra Erzeugungszähler verzichtet werden. Für eine Berechnung des Eigenverbrauches kann stattdessen der Ertragswert aus dem Wechselrichter verwendet werden.

Der Netzbezug und die schlussendlich ins Netz eingespeiste Energie werden über sogenannte 2-Richtungszähler erfasst.

Es gibt bei neu errichteten Photovoltaik-Anlagen einen finanziellen Anreiz, möglichst viel des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen. Dieser Anreiz resultiert paradoxerweise aus einer weiteren Kürzung der Einspeisevergütung mit der Novellierung des EEG 2012:
Die Vergütung für den eingespeisten Strom ist nun niedriger als der Preis für den Strom vom Energieversorger. Auch die Preise für Photovoltaik-Anlagen sind so weit gesunken, dass der Sonnenstrom günstiger ist als der Strom vom Energieversorger. Daher ist es interessanter, den selbst erzeugten Strom nicht einzuspeisen sondern selbst zu verbrauchen und damit den Strom der bisher vom Energieversorger bezogen wurde zu ersetzen. Und da der Strompreis jedes Jahr steigt, lohnt sich der Eigenverbrauch mit jedem Jahr mehr.

Durch die jährlich steigenden Strompreise rechnet sich über den Vergütungszeitraum einer Photovoltaik-Anlage von 20 Jahren auch eine Zusatzinvestition in Technologien zur Optimierung des Eigenverbrauchs.

 Ein Energiemanagement-System funktioniert einfach und komfortabel. Ein intelligentes Steuerungssystem übernimmt die Ansteuerung der elektrischen Geräte, je nach der zur Verfügung stehenden Menge an Solarstrom.

 Der Eigenverbrauch kann noch weiter optimiert werden, wenn Batteriespeicher eingesetzt werden. Diese nehmen tagsüber überschüssigen Solarstrom auf, der sonst in das Stromnetz eingespeist werden würde. Später wenn die selbst erzeugte Energie nicht mehr zur Deckung des Verbrauchs ausreicht, kann der gespeicherte Strom genutzt werden.

 Batteriespeicher bieten darüber hinaus den Vorteil, dass sie Netzausfälle überbrücken können.

Wenn eine Wärmepumpe mit Photovoltaik-Eigenstrom betrieben wird, kann ein Wasser-Wärmespeicher (Puffer, Boiler) überschüssigen Strom in Form von Wärme speichern und dann abgeben, wenn die Wärme-Energie benötigt wird.

Vorteile der Kombination von Photovoltaik und Wärmepumpe gegenüber einer Solarthermie-Anlage:

Im Sommer wird nur so viel Warmwasser erzeugt, wie tatsächlich benötigt wird.

Während bei der Solarthermie-Anlage sommerliche Überschüsse nicht genutzt werden können, gehen die Überschüsse einer PV-Anlage nicht verloren.

Durch die jährlich steigenden Preise für Heizenergie rechnet sich über den Vergütungszeitraum einer Photovoltaik-Anlage von 20 Jahren abhängig vom Installationsaufwand auch die Zusatzinvestition in eine Wärmepumpe.

Die Wärmepumpe hat gegenüber der direkten Beheizung von Wasser z.B. durch einen Heizstab den Vorteil, dass Wärme sehr effizient erzeugt werden kann, da die Wärme der Umgebung entzogen wird. Dieses Verhältnis wird über die Leistungszahl ausgedrückt. Beträgt diese z.B. 4 können aus einer Kilowattstunde Strom 4 Kilowattstunden Wärme erzeugt werden. Das Verhältnis hängt natürlich von den Umgebungstemperaturen ab, die über das Jahr schwanken, vor allem wenn die Wärme der Umgebungsluft entzogen wird.

Die gängigen Wärmepumpen entziehen der Luft, dem Boden (=Sole) oder einem Gewässer die Wärme und geben diese an das Heizwasser ab. Daher kommen die Bezeichnungen Luft-Wasser, Sole-Wasser oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe.

Ein guter Zusatznutzen einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die gekühlte Abluft, der die Wärme entzogen wurde. Diese lässt sich zur Gebäudekühlung nutzen, besonders für Getränke- oder Lebensmittellagerräume, und kann so die Einsatzzeiten einer Klimaanlage verkürzen oder diese ganz ersetzen. Gleichzeitig wird die Luft getrocknet, was das Problem feuchter Kellerräume (Schimmelbildung) löst.

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