Blockheizkraftwerke

FAQ

Blockheizkraftwerke

FAQ BHKW

Wie funktioniert ein BHKW? Wieso ein BHKW?
In unserem enerquinn-Faq erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Die Hauptkomponenten eines BHKW sind Motor und Generator. Die Stromerzeugung läuft immer nach dem gleichen Prinzip ab: Der Brennstoff wird im Motor verbrannt. Die bei diesem Prozess freiwerdende Energie treibt einen Generator an, der Strom erzeugt. Bei der Stromerzeugung entsteht Wärme. Das BHKW fängt diese Wärme in einem Wärmetauscher ein und führt sie über einen Kreislauf dem Gebäude etc. zu. Weil dadurch die eingesetzte Energie doppelt genutzt wird, sind Blockheizkraftwerke so effizient.

Im Gegensatz zur Stromerzeugung in Großkraftwerken mit einem Wirkungsgrad von ca. 35%, wird die Wärme, die bei der Produktion des Stromes in einem BHKW entsteht der Gebäudeheizung, der Warmwasserproduktion oder der Prozesswärme zugeführt. D.h. der Einsatz eines BHKW spart bis zu 60 % Primärenergie. Des Weiteren wird der Strom dezentral hergestellt und direkt vor Ort verbraucht, was auch die Leitungsnetze entlastet. Die meisten BHKW laufen rund 6.000 Stunden im Jahr und produzieren daher Grundlaststrom.

Einen Schornstein braucht die Anlage nicht unbedingt. Benötigt wird aber eine Abgasleitung, die ca. 8 cm dick ist und ins Freie geführt werden muss. Häufig kann man bestehende Lüftungsschächte oder alte leere Kamine benutzen. Die Abgasleitung ist aus Kunststoff oder Edelstahl.

Es ist ca. 75 cm breit, 120 cm lang und 130 cm hoch. Dies entspricht der Größe einer Europalette. Dazu kommen noch evtl. 2 Pufferspeicher und der Steuerschrank, so dass Sie etwa 5 m² Platz benötigen.

Die Anlagen haben einen Schallpegel von ca. 50 dB in einem Meter Abstand, was ungefähr der Lautstärke einer normalen Unterhaltung entspricht.

Mit folgenden Kosten für eine Anlage muss im Durchschnitt gerechnet werden (Stand März 2018):

XRGI 6 35.000 € zzgl. MwSt.

XRGI 9 40.000 € zzgl. MwSt.

XRGI 15 55.000 € zzgl. MwSt.

XRGI 20 60.000 € zzgl. MwSt.

Wir empfehlen Erdgas oder Flüssiggas aufgrund des geringen Wartungsaufwandes und der langen Laufzeit.

Bitte kontaktieren Sie uns hierfür. Füllen Sie einfach unseren Fragebogen aus und mailen ihn an uns. Wir erstellen dann für Sie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Eine ganze Reihe von Förderprogrammen und gesetzlichen Regelungen machen den Einsatz von Blockheizkraftwerken wirtschaftlich interessant:

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Einbau von Blockheizkraftwerken mit zinsgünstigen Darlehen.

Das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) regelt die Höhe der Einspeisevergütung, die der örtliche Stromnetzbetreiber für den eingespeisten Strom bezahlen muss.

Zusätzlich erhält der BHKW-Betreiber für den verkauften Strom eine Vergütung, die sich nach dem durchschnittlichen Baseload-Strom der Strombörse EEX im jeweils vorangegangenen Quartal richtet, plus den vermiedenen Netznutzungsentgelten.

Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen mit einem Jahresnutzungsgrad von über 70% sind von der Mineralölsteuer befreit.

Stromeigenerzeugung aus Anlagen bis 2 MW elektrischer Leistung ist von der Stromsteuer befreit.

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